Lokalaugenschein: Blitzer auf der B309

Lokalaugenschein B309
Seit Oktober 2014 sind auf der B309 zwischen der Westautobahn (Abfahrt Enns-West) und Steyr insgesamt 8 neue Blitzer installiert. Die Umfahrung zählt zu den unfallträchtigsten Straßen der Region. Die Investition von 350.000 Euro soll die Unfallzahlen senken.

Neuheit: TraffiStar S350
Als Messgerät wird erstmals in Österreich ein Laserscanner vom Typ Jenoptik TraffiSection S350 eingesetzt. Während anderswo (zB bei der Aufrüstung von Frontblitzer) noch veraltete Radartechnik des Typs Multanova 6F eingesetzt wird, setzt man hier auf den neusten Stand der Technik.

Das Messprinzip ist ähnlich wie beim Vitronic PoliscanSpeed. Ein gepulster Laserstrahl wird mittels Prismenspiegel auf einen Winkel von ca. 45 Grad aufgeteilt. Das Gerät kann uneingeschränkt auch in Kurven, an unübersichtlichen Straßen und Tunneln eingesetzt werden und unterscheidet zwischen mehreren Fahrzeugtypen (Pkw, Lkw,…). Die Messstrecke beträgt lediglich 10 Meter.

Jenoptic_TraffiStar_S350_1

Schutzmaßnahmen
Ausreichend Schutz bietet hier die Sonderstandorte-Datenbank von Shadow-Stealth. Bereits kurz nach Aufstellen der Laserboxen wurden die Standorte in die Datenbank integriert und warnen den Fahrer in beide Richtungen ca. 500m vor der Box.

Der AL Priority warnte beim Lokalaugenschein ebenfalls bei Sichtkontakt und bietet somit ausreichend Schutz.
Radarwarner können die Pulsrate des TraffiStar S350 oft nicht früh genug erkennen und alarmieren teilweise erst kurz vor Erreichen des Standortes.

Da für alle 8 Kabinen nur ein Messgerät verfügbar ist, wird empfohlen die Shadow-Stealth Sonderstandorte Datenbank zu verwenden.

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